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| | Alle Es gibt 56 Einträge im Glossar. Seiten: 1 2 3 » |
| Ale | Ale ist ein althergebrachter Begriff für ein für ein fermentiertes alkoholisches Getränk, das hauptsächlich aus gemälzter Gerste hergestellt wird. Heutzutage kommt real Ale dem traditionellen Ale am nächsten, aber in Großbritannien ist "Ale" praktisch synonym mit beer. Ursprünglich wurde es ohne Hopfen gebraut, aber dies ist seit mindestens 400 Jahren nicht mehr der Fall. Ales werden mit obergärigen Hefen bei Temperaturen von 15 bis 25°C gebraut. Der Brauvorgang ist kürzer und erfolgt bei höheren Temperaturen als bei Lagerbier. Im Allgemeinen haben Ales einen höheren Alkoholgehalt als Lagerbiere, sind robuster und komplexer und werden mit höheren Trinktemperaturen serviert. Vor der Einführung von Hopfen nach England aus den Niederlanden im 15. Jahrhundert bezeichnete der Begriff "Ale" ausschließlich ungehopfte, fermentierte Getränke. Im Gegensatz dazu diente der Begriff "beer" der Bezeichnung von unter Zusatz von Hopfen hergestellter Getränke. Diese Unterscheidung gilt heute nicht mehr. Es existieren zahlreiche Arten von Ales in Großbritannien und anderen Ländern, wie mild Ale, ein volles, süßliches Bier von dunkler Farbe mit relativ wenig Hopfen; pale Ale, relativ trocken, von heller Farbe und mit einem ausgeprägterem Hopfenaroma; und Bitter and stock Ales, wobei der letztere Begriff früher höherwertige Biere bezeichnete.
| | | | | Alkoholische Gärung | Bie der alkoholischen Gärung wird durch Hefen Zucker in Alkohol verwandelt. Die Alkoholische Gärung ist der wesentliche Prozess bei der Herstellung aller alkoholischen Getränke. | | | | | Alkoholismus | Bier kann wie jedes alkoholische Getränk zu Alkoholismus - einer schweren Suchterkrankung - führen. Ein übermässiger Konsum kann unheilbare Schäden wie Leberzirrhose, Magenkrebs, Gehirnerkrankungen, Nervenerkrankungen und viele weitere Krankheiten verursachen.
Die Anonymen Alkoholiker empfehlen, mehrere alkoholfreie Tage in der Woche einzulegen, um nicht süchtig zu werden.
| | | | | Altbier | Altbier (oft nur Alt genannt) ist eine dunkle obergärige Biersorte, die hauptsächlich in Düsseldorf und am Niederrhein getrunken wird. Der Name stammt von der 'alten' Brauweise (obergärige Hefe, dunkles Malz). "Alt" ist im Gegensatz zu Kölsch keine regional geschützte Lebensmittelbezeichnung und kann deswegen auch außerhalb Düsseldorf hergestellt werden. Alt wurde bis in die 1950er-Jahre als Düssel bezeichnet. Die Brauerei Diebels braut das bekannteste Altbier Deutschlands, die Bolten-Brauerei aus Korschenbroich ist die älteste Altbier-Brauerei. Ein weiteres obergäriges, regional beschränktes und in stetiger Konkurrenz zu Alt stehendes Bier ist das Kölsch.
| | | | | Aromahopfen | Der Aromahopfen ist eine Hopfenart, die sehr reich an ätherischen Ölen ist. Eine andere Art des Hopfen ist die des Bitterhopfen.
| | | | | Ausschlagwürze | Unter dem Begriff Ausschlagwürze versteht man die fertige Würze, die das Sudhaus in Richtung Gärkeller verlässt.
| | | | | Ausstoß | Mit dem Ausstoß ist die Biermenge gemeint, die jährlich von einer Brauerei produziert wird.
| | | | | Berliner Weiße | Berliner Weiße (auch: Weiße mit Schuss) ist ein Schankbier, das vorwiegend in und um Berlin getrunken wird. Es hat eine Stammwürze von 7-8% und einen Alkoholgehalt von ca. 2,8 %vol. Es ist ein leicht hefetrübes, dunkelgelbes Bier mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Dieser rührt von der in Symbiose lebenden Mischkultur aus einer obergärigen Hefe (Brettanomyces) und Milchsäurebakterien (Lactobacillen), aus der Berliner Weiße gebraut wird. Die dabei gebildete Milchsäure trägt nicht nur zum Geschmack bei, sondern sorgt auch für eine überdurchschnittlich lange Haltbarkeit. So wird das Bier mitunter mehrere Jahre lang gelagert. Die Trinktemperatur liegt bei 8-10°C.
Urkundlich nachgewiesen ist dieses Bier seit 1642. Es ist eine Abart des Halberstädter Broihan und der Gose recht ähnlich. Berliner Weiße gibt es nur in Flaschen. Es ist besonders im Sommer ein sehr beliebtes Getränk. Früher wurde es mit Kümmel oder Korn zusammen getrunken. Heute gibt man einen Schluck Sirup ins Glas bevor man mit Berliner Weiße auffüllt. Üblich sind Himbeer- und Waldmeistersirup. Man trinkt es durch einen Strohhalm aus großen schalenförmigen Gläsern.
[@wikipedia] | | | | | Bier | Bier, alkoholisches Getränk aus Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und Hefe. Das Malz wir geschrotet, mit Wasser angerührt, die Brühe mit Hopfen eingekocht (Würze), nach dem Erkalten mit Hefe vermischt und vergoren. | | | | | Bier Bong Altar | Der Bier Bong Altar erleichtert keinesfalls das Trinken der Bier Bong sondern trägt jediglich zum Ritual bei. Er besteht aus einer fast ebenerdiger Fläche zum "darauf knien" und auf vertikalen Trägern befestigtem Querholz zum Auflegen der Arme. Beim Bau eines Bier Bong Altares ist es wichtig auf die Größe des kleinsten Benutzers zu achen, weil sonst beim Auflegen der Ellebogen das Bier bereits vor dem Riß nach oben fließt und somit das Ergebnis verfälscht. | | | | | BierBong | Eine Bier Bong besteht aus einem Trichter an dem ein Schlauch befestigt ist. Sie dient dazu eine große Menge an Bier in sehr kurzer ZEit zu sich zu nehmen.
Ablauf:
1.) Man füllt den Trichter mit einem Seidla Bier
2.) Man stellt die Bier Bong senkrecht auf, so dass der ganze Schaum nach oben geht (unten zuhalten nicht vergessen :-))
3.) Jetzt nimmt man den Schlauch in den Mund hebt den Trichter soweit bis das Bier im Schlauch am Mund steht
4.) Auf Signal zieht ein anderer den Trichter nach oben und der Trinker lässt einfach laufen
0,5 Liter Bier sind dabei in zwei Sekunden leicht möglich ! | | | | | Biergattung | Biergattungen sind die in Deutschland verwendete gültige steuerrechtliche Untergliederung, die nur am Stammwürzegehalt festgemacht wird | | | | | Bierhof | Als Bierhof bezeichnete man im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit ein städtisches Wohnhaus, an dessen Besitz das Braurecht gebunden war. Das bedeutet, die Berechtigung Bier zu brauen war nicht an die Person sondern an das Grundstück gebunden, wodurch dieses einen hohen Wert bekam. Die Zahl der Bierhöfe war in den meisten Städten begrenzt, so dass ihren Inhabern das Bierbrauen sichere und nicht selten hohe Einkünfte bescherte. Dafür sorgten auch die städtischen Bierordnungen, die eine gegenseitige Konkurrenz des Bierhöfe untereinander weitgehend ausschlossen. Dort war nämlich für das ganze Jahr festgelegt, welcher Bierhof wann wie viele Biere brauen durfte. Ein Bier bedeutete dabei eine größere Menge, in der Regel mehrere große Fässer. Häufig lagen auf den Bierhöfen einer Stadt unterschiedliche Braurechte, das heißt es gab welche mit vier, acht, zwölf oder mehr Bieren. Die Bierhöfe waren zumeist nicht die eigentliche Braustätte. Viele Kommunen hatten gemeinschaftliche Sud- und Malzhäuser. Auch die in der Anschaffung teure Braupfanne gehörte der Stadt. In vielen Städten gehörten die Besitzer der Bierhöfe zu den städtischen Oberschichten. Immer waren sie voll berechtigte Bürger, nicht selten gehörten sie sogar zu den ratsfähigen Geschlechtern. | | | | | Biermaße |
Anderes Wort für Glasgröße, dass von Ort zu Ort verschieden sein kann:
- Halber: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Hamburg, Schleswig-Holstein
- Henkel: 0,4 bis 0,5 Liter im Bierseidel; Berlin
- Kugel: 0,3 bis 0,4 Liter in der Bierkugel; Berlin
- Kanne: 1,85 Liter (studentische Maßeinheit)
- Maß: 1,07 Liter – Bayern
- Krügel: 0,5 Liter – Ostösterreich
- Großes: 0,5 Liter – Westösterreich und Deutschschweiz
- Halbe: 0,5 Liter – Bayern und Württemberg, Oberösterreich
- Seidla: 0,5 Liter – Franken
- Seid(e)l: 0,3 Liter – Ostösterreich
- Kleines: 0,3 Liter – Westösterreich und Deutschschweiz
- Stange, Becher oder Chübeli: 0,3 Liter – Deutschschweiz (der Gebrauch hängt von der Gegend und von der Form des Glases ab)
- Chübel: 0,4 oder 0,5 Liter – Deutschschweiz
- Kölner Stange: 0,2 Liter – Köln und Umgebung, Deutschland
- Stößchen: 0,1 Liter – Köln und Umgebung, Deutschland
- Pfiff: 0,2 Liter – Ostösterreich
- Herrgöttli: 0,2 Liter – Deutschschweiz
- Pint: 0.568 Liter – Großbritannien
- Half Pint: 0.284 Liter – Großbritannien
- une pression: 0.4 Liter im Bierseidel; Frankreich
- una jarra: 0.4 Liter im Bierseidel; Spanien
-
um choppe: 0.66 Liter; Brasilien
| | | | | Bittere |
Die Bittere ist der Geschmackseindruck, der zwischen Zunge und Gaumen wahrgenommen
wird. Er wird beim Bier hauptsächlich durch die Inhaltsstoffe des Hopfens,
aber auch durch im Brauwasser natürlich enthaltene Salze und pflanzliche
Gerbstoffe aus dem Malz hervorgerufen.
| | | | | Bockbier | Das Bockbier hat eine Stammwürze von mindestens 16% und einen höheren Alkoholhalt von maximal 13%. Es wurde in der Fastenzeit entwickelt da Getränke nicht unter die Fastenregeln fallen. Durch seinen hohen Gehalt an Kalorien und Maltose wirkt es kräftigend und anregend. Das Eiweiß war ein wichtiger Eiweißlieferant. Beim Bockbier wird zur Maische weniger Wasser hinzugefügt.(siehe auch Eisbock, Doppelbock) | | | | | Brauereiweg | Der Brauereiweg führt entlang der vier Brauereien der Gemeinde Aufseß. Aufseß hat die höchste Brauereidichte der Welt und steht im Guinnesbuch der Rekorde. Alles über den Brauereiweg bei www.bier-bbg.de | | | | | Braustern / Brauerstern / Zoigl | Der [sechseckige] Brauerstern ist das Zunftzeichen der Brauer und Mälzer, und das Symbol für die Ausgabestelle des Haustrunks einer Brauerei [und hat nichts mit dem Davidstern zu tun].
Zur Herkunft des Brauersterns gibt es (bisher) zwei verschiedene Theorien:
* Zum einen war das Hexagramm ein Zeichen der Alchemie und symbolisierte die Elemente. Es ist möglich, dass der Brauerstern die zum Bierbrauen notwendigen Stoffe (Feuer und Wasser) darstellte.
* Zum anderen war das Hexagramm ein Schutzsymbol gegen Feuer und Dämonen. Da die Brandgefahr eine der größten Bedrohung der mittelalterlichen Städte war und es beim Bierbrauen immer wieder zu Unfällen kam, ist es möglich, dass der Brauerstern Feuerunheil vom Brauhaus abwenden sollte. [von wikipedia]
| | | | | Darre |
Auf der Darre wird bei der Malzherstellung das Grünmalz getrocknet, d.h. gedörrt bzw. gedarrt. Durch den Entzug der Feuchtigkeit wird das Malz lagerfähig.
Die Darre besteht aus einem engmaschigen Drahtgeflecht, der sogenannten Horde, auf der das Grünmalz aufgeschichtet wird. Von unten durchströmt heiße Luft den "Haufen" und entzieht ihm so die Feuchtigkeit. Dies geschieht in zwei Teilschritten: Während der ersten Phase, dem Schwelken bleibt die Temperatur im Keimgut relativ konstant. Die Wärmeenergie wird im wesentlichen zur Verdunstung der Feuchtigkeit aufgewandt. In der zweiten Phase, dem Abdarren steigt die Temperatur stark an und die Poren im Korn schließen sich. Die Höhe der Temperatur sowie die Dauer dieser zweiten Phase entscheiden über die spätere Bierfarbe. Je höher bzw länger, umso dunkler wird das Gebräu.
Die Erhitzung der Luft erfolgt in modernen Mälzereien indirekt: Durch Öl- oder Gasbrenner direkt erwärmte Luft gibt Wärmeenergie über einen Wärmetauscher an die das Grünmalz durchströmende Luft ab. Das Malz bleibt so frei von den Fehlaromen fossiler Brennstoffe.
Vor einigen hundert Jahren wurde die Luft noch direkt durch ein Holzfeuer erhitzt und das Malz dadurch geräuchert. Das entstehende Rauchbier gibt es in Bamberg noch heute.
Für einige Whiskysorten wird das Getreide heute noch über Torffeuern gedarrt, um einen erdigen, torfigen Geschmack zu erzielen.
[@wikipedia] | | | | | Destillation | Destillation (bei Alkohol auch Brennen genannt) ist ein thermisches Trennverfahren, um homogene Gemische (Lösungen) verschiedener Flüssigkeiten zu trennen. Gelöste Feststoffe, beispielsweise Salze, werden durch Kristallisation aus Flüssigkeiten getrennt. Salzlösungen kann man durch Eindampfen aufkonzentrieren. Ist der Dampf das erwünschte Produkt, z. B. bei Meerwasserentsalzung der Dampf als Trink- oder Prozess-Wasser, kann man auch von Destillation sprechen, obwohl dieses im strengen Sinne nicht stimmt. Eine andere Möglichkeit, Lösungen zu trennen, ist das Ausflocken.
Bei der Destillation wird der Ausgangsstoff erhitzt. Der entstehenden Dampf ist ein Gemisch aus den verschiedenen Komponenten der zu trennenden Lösung und wird in einem Kondensator abgekühlt. Das flüssige Kondensat wird aufgefangen. Das Wort "Destillation" leitet sich von dem lateinischen Wort destillare = herabtröpfeln ab. Es wurde in der Antike auch für andere Trennverfahren benutzt.
[@wikipedia.de] | | | | | Doppelbock | Der Doppelbock ist ein Bock mit einer Stammwürze von mindestens 18% und einem Alkoholgehalt von 5% bis 10%. In Anlehnung an die Brauerei "Salvator" und deren Starkbier haben die meisten Doppelbockbiere die endung "-ator" wie zum Beispiel "Bambergator" | | | | | Dunkelbier | Biere gibt es in unterschiedlichen Farbschattierungen von weißlich-gelb bis schwarz. Der Einfachheit halber wird oft grob zwischen hellen und dunklen Bieren unterschieden, wobei die Grenze nicht genau festliegt und irgendwo zwischen dunkelgelb und hellbraun im Bereich der Bernsteinfarben liegt.
Das Dunkle als Biersorte ist vor allem in Bayern ein untergäriges, braunes Bier mit einer Stammwürze zwischen 11 und 13 % und einem Alkoholgehalt von 4,5 bis 6 %. Dabei gibt es keine scharfe Grenze zu der Biersorte Export dunkel, sondern das selbe Bier kann als "Dunkel" oder "Export dunkel" im Handel sein.
Die bayerischen Dunkeln werden nach der Münchner Brauart gebraut, ebenso wie die bayerischen Helle.
In manchen Gegenden Deutschlands bekommt man, wenn man ein Dunkelbier bestellt ein Malzbier serviert. | | | | | Eisbock | Es läßt sich mit normaler Bierhefe ein Alkoholgehalt von maximal 13% erzeugen. Danach wird die Hefe vom Alkohol abgetötet. Um den Eisbock zu erhalten wird nach dem brauen das Bier gekühlt und das gefrorene Wasser abgeschöpft. So kann ein viel höherer Alkoholgehalt realisiert werden ohne gegen das Reinheitsgebot zu verstoßen. | | | | | Exportbier | Das Export ist ein untergäriges Bier mit einer Stammwürze von ungefähr 12% und einem Alkoholgehalt von 5% oder etwas mehr. Das Bier ist länger haltbar und deswegen für längeren Transport geeignet (deswegen Export). | | | | | Fastenbier |
Fastenbier ist ein besonders kräftiges nahrhaftes Bier, das früher
während der Fastenzeit getrunken wurde. Es wurde auch "flüssiges
Brot" genannt.
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| Glossary V1.5 |
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